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Goldener Schnitt


Der Goldene Schnitt ist über all zu finden, sei es bei Menschen, in der Natur oder in der Kunst. Dieses Streckenlängenverhältnis wird als besonders schön empfunden und als Inbegriff von Ästhetik und Harmonie angesehen. Denn die Prorotionen sind nicht wie die meisten annehmen 50/50 sondern von etwa 38 % zu 62 %. Somit ist der Bauchnabel eines Tobmodels nie in der Mitte des Köpers, sondern 62 % vom Boden aus. Das Teilverhältnis heißt golderner Schnitt.

Die goldene Schnittteilung kann man ganz einfach mit einem goldenen Zirkel vermessen. Sein Geheimnis ist der Strahlensatz. Den goldenen Zirkel gibt es in kleinen und großen Versionen.

Le Corbusier

Der Goldene Schnitt kommt im fast jedem architektonischen Gebäude vor, deshalb war der Architekt Le Corbusier (1887-1965) ein Fanatiker des goldenen Schnitts.

1948 entwickelte er mit seinem Modulor ein Maßsystem, dass er seiner Architektur zugrunde legte. Das Maßsystem basiert auf einer angenommenen menschlichen Standardgröße von 183 cm, gleich 6 Fuß, und dem goldenen Schnitt.

Mathematische Definition des goldenen Schnitts (FORMEL):

Der goldene Schnitt ist die Teilung, bei der inneres und äußeres Teilverhältnis übereinstimmt.

 

Inneres Teilverhältnis: g:(1-g)

Äußeres Teilverhältnis: 1:g

Da beide gleich sein sollen gilt: g: (1-g) = 1:g

Nach Umformung erhält man die quadratische Gleichung: g² +g-1=0

mit den Lösungen:



Also g1 = 0,6180339887…

und g2 = 1,6180339887

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